Kontaktpersonen-Vermittlung

Ab März 2019 stellen wir unsere Kontaktpersonenvermittlung ein. In den letzten zwei Jahren haben wir fast 30 Kontakt-Teams zusammengebracht und haben uns über viele kleine Erfolge und Geschichten gefreut. Wir danken euch für euer Vertrauen und eure inspirierende Lust darauf, andere Menschen kennenzulernen!

Menschen in Kontakt zu bringen war die Grundidee, mit der wir dieses Projekt 2015 angefangen haben. Aus verschiedenen Gründen haben wir uns nun dazu entschieden, unsere Angebote zu verändern und dies nicht mehr über die Vermittlung von Kontaktpersonen zu tun, sondern über mehr und vor allem regelmäßigere Veranstaltungen.
Die Bedarfe von Zugewanderten, denen wir mit unserer Arbeit begegnen wollen, haben sich seit 2015 verändert. Bei vielen steht das kennenlernen von „Einheimischen“ im Vordergrund – das miteinander leben und miteinander Zeit verbringen. Wir haben gemerkt, dass ein solcher Kontakt viel natürlicher zustande kommt, wenn man sich etwas zufälliger bei einer Veranstaltung trifft und dass sich viele dabei wohler fühlen, als bei einer Vermittlung. Es war sichtbar, dass auch das Interesse der Ur-Wuppertaler*innen am gegenseitigen Kennenlernen über Veranstaltungen viel größer war, als über eine Vermittlung. Da wir alle die Arbeit bei Hand in Hand ehrenamtlich machen, reichen unsere personellen Ressourcen nicht aus, um aktiver nach neuen Kontaktpersonen zu suchen. Zusätzlich hat sich unser Team verändert, ist diverser und multikultureller geworden und es besteht auch intern der Wunsch danach, sich mehr auf Veranstaltungen zu konzentrieren. Wir sind davon überzeugt, dass wir die Erwartungen von Alt- und Neu-Wuppertaler*innen besser erfüllen können, wenn wir uns öfter zum Musik machen, Kochen, Spielen, Malen und Reden treffen!

Die Bilanz, die wir aus zwei Jahren Vermittlung ziehen, ist, dass es sich gelohnt hat: auch, wenn mal eine Vermittlung nicht geklappt hat, haben wir doch Menschen zusammengebracht, bei denen die Chemie einfach gestimmt hat und die sicher noch lange miteinander in Kontakt bleiben werden. Für einige war Hand in Hand sogar tatsächlich ein Wendepunkt, der geholfen hat, in der Wuppertaler Gesellschaft anzukommen. Wenn wir daran denken, dann freuen wir uns wahnsinnig und sind froh um jede Stunde Arbeit und Gedanken, die wir in den letzten Jahren in Hand in Hand investiert haben und vor allem darüber, dass ihr den Weg zu uns gefunden und mit uns die erste Phase dieses Projektes gelebt habt. Und für alle Kontakt-Teams, die bereits vermittelt sind, sind wir natürlich weiterhin Ansprechpartner*innen bei Fragen und Bedarfen.

Wir freuen uns darauf, möglichst viele von euch auf unseren neuen Veranstaltungen zu sehen. Den Auftakt dazu feiern wir zusammen am kommenden Freitag.

Danke für euch!

Euer Hand in Hand Team – und insbesondere das ehemalige Vermittlungsteam Tom, Leah, Lutz, Matilda, Freddy und Lana

PS: Hier noch ein Foto aus der Nostalgie-Kiste!

Tom, Lana, Lutz und Leah (v.l.) Foto: Benedikt Bergenthal (2016)